Homeoffice richtig verhandeln: So holst du dir die Tage, die du brauchst
Homeoffice ist 2026 kein Bonus mehr, sondern Standard. Aber wie verhandelst du es richtig – im Bewerbungsgespräch und im laufenden Job?

Anto Matijevic
23. April 2026
Die neue Realität: Hybrid ist der Normalfall
Laut aktueller Studien arbeiten in Österreich rund 40 % der Büroangestellten zumindest zeitweise von zu Hause. Wer Homeoffice will, muss aber konkret verhandeln.
Im Bewerbungsgespräch
1. Frag erst spät
Nicht im Erstgespräch – warte, bis Interesse klar ist. Sonst wirkst du desinteressiert am Job selbst.
2. Argumentiere mit Mehrwert
„Ich bin am produktivsten, wenn ich konzentriert von zu Hause an Konzepten arbeiten kann und für Meetings ins Büro komme."
3. Schlage Modelle vor
2 Tage Homeoffice / 3 Tage Büro ist 2026 ein guter Kompromiss.
Im laufenden Job
Vorbereitung ist alles
Sammle Argumente: Pendelzeit, fokussierte Arbeit, eingesparte Bürokosten.
Schriftlich fixieren
Mündliche Zusagen verfallen. Lass dir Homeoffice in einer Vereinbarung oder im Vertrag festhalten.
Rechtliche Basis
In Österreich brauchst du für Homeoffice eine schriftliche Vereinbarung – inkl. Regelung zu Arbeitsmitteln und Unfallversicherung.
Was du nicht tun solltest
- Mit Kündigung drohen
- Andere Kolleg:innen ins Spiel bringen
- Es als „Vergünstigung" betteln
Fazit
Homeoffice ist verhandelbar – wenn du konkret, sachlich und gut vorbereitet auftrittst.
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